Kalalau Trail an der Napali Coast

September 20th, 2010

Der Kalalau Trail im Norden Kauais gilt als schönste Küstenwanderung des Pazifiks und führt über 11 Meilen entlang der bizarren Na Pali Küste, überquert fünf Täler und endet am herrlichen Kalalau Strand. Im Jahr 1800 wurde der Napali Coast Trail erstmals von hawaiianischen Siedlern angelegt und sollte dessen Siedlungen mit den Taro- und Kaffeefeldern verbinden. Heute eignen sich die ersten zwei Meilen gut als Tagestour und werden jährlich von ca. 500.000 Naturfreunden gewandert. Besonders fitte Wanderer können den insgesamt 35,4 km langen Trail an einem Tag gehen. Es bietet sich aber mindestens eine Übernachtung an.

Kalalau Trail an der Napali Coast

Dieser Wanderweg sollte ein erster kleiner Höhepunkt unserer Reise werden. Mit voller Montur auf dem Rücken haben wir uns bei Sonnenschein auf den Weg durch den Regenwald gemacht. Vorbei an riesigen Schraubenbäumen, Ingwerpflanzen, Tüpfelfarnen, riesige Agaven und sonstigen gigantischen Pflanzen, welche wir gewöhnlich in Miniaturausführung in unseren Wohnzimmern züchten, wandern wir bergauf, bergab, über Wurzeln und Steine, überqueren Ströme, von Tal zu Tal.

Kalalau Trail an der Napali Coast

Kalalau Trail an der Napali Coast

Kalalau Trail an der Napali Coast

Kalalau Trail an der Napali Coast

Wir freuen uns über den Blick auf die zerklüftete Na Pali Küste, die steil und grün ins Meer abfällt und an der sich Monsterwellen brechen.

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Napali Coast

Sechs Meilen durch drei Täler soll unsere erste Etappe dauern, bis wir unser Zelt unter Kaffeebäumen aufschlagen und völlig erschöpft in einen tiefen, tiefen Schlaf fallen.

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Am zweiten Tag liegen fünf weitere Meilen und nochmals zwei Täler vor uns. Raus aus dem Regenwald, entlang an einer trockenen, kargen Küste, deren Pfad sehr schmal ist, ca. 150 Meter hoch verläuft und zu beiden Seiten hin extrem steil bergauf bzw. ab ins Meer fällt. Besser nur geradeaus schauen und nicht denken!

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So anstrengend haben wir uns die Wanderung sicherlich nicht vorgestellt: Rucksack, Zelt, Outdoor Ausrüstung, Regenbekleidung und Travellunch sowie Kochgeschirr sind schwerer als gedacht. Dazu machen uns die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze deutlich zu schaffen.

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Aber schon aus der Ferne können wir es sehen: Das zerfurchte Kalalau Tal mit seinem riesigen Strand, welcher vom Kalalau Lookout nicht, aber mit dem Boot oder Hubschrauber einsehbar sind. Wow!

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Gegen Ende wird der Trail leichter. Der Red Hill und der Kalalau Stream sind noch zu überqueren. Die letzte halbe Meile geht es nur noch ebenerdig bis zum Strand weiter.
Schon begegnen uns die ersten Aussteiger auf Zeit. Mehrere Communities haben am Kalalau Strand ihr Lager aufgeschlagen, meditieren dort, kiffen, ernähren sich von den Dingen, die das Tal hergibt. Einige Wanderer wie wir sind ebenfalls zu finden. Sie verbringen nur wenige Nächte und essen, was sie mitgebracht haben.

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Wir freuen uns über den herrlichen Anblick des zerklüfteten Tals, erahnen den Lookout auf 1300 Metern Höhe, trinken Wasser vom Wasserfall, fühlen uns wie im Film “The Beach” und warten, dass Leonardo Dicaprio lässig um die Ecke kommt. Wir schlafen kurz am Strand ein, genießen einen zauberhaften Sonnenuntergang, die Stille und das Unwirkliche ab von jeglicher Zivilisation!

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Nach einer Nacht heißt es früh raus. Um 8 Uhr ist der Aufbruch geplant, denn die 11 Meilen wollen wir heute komplett zurückwandern. Man sagt, der Rückweg sei leichter, weil es mehr bergab geht. So ist es tatsächlich. Wir gehen los, ignorieren Muskelkater, Rückenschmerzen und geplagte Füße. Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Der Weg zieht sich. Auf den letzten drei Meilen verabschiedet sich die Sonne, es regnet in Strömen (Willkommen zurück im Regenwald!) und der Weg wird nicht nur matschig und rutschig, sondern verwandelt sich in einen kleinen, rotbraunen Fluss.

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Nach acht Stunden ist es soweit: Geschafft! Wir sind zurück am Parkplatz und überglücklich! Es war sicherlich für uns eine der anstrengendsten aber auch schönsten Wanderungen überhaupt!

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Wissenswertes und Tipps für Wanderer:

  • Die Tour nicht unterschätzen: Schwindelfreiheit, Wandererfahrung, gute Konstitution und gute Ausrüstung sind Voraussetzung!
  • In Notfällen ist schnelle Hilfe nicht möglich! Es gibt zwar zwei Helikopterlandeplätze aber keinen Handyempfang.
  • Nicht zu nahe an Felsvorsprünge gehen, nie vom Weg abgehen, Steinschlaggefahr!
  • Jagdgebiet, keine grüne Kleidung tragen und immer auf dem Hauptweg bleiben!
  • Permits sind vorgeschrieben. Die Übernachtung kostet pro Person $ 10, wird aber nicht überprüft.
  • Das Wasser nimmt man aus den Flüssen und muss abgekocht, gefiltert oder mit Wassertabletten behandelt werden (Gefahr von Leptospirosis).
  • Wanderstöcke sind sehr hilfreich, vor allem wenn’s rutschig wird und beim Überqueren der Ströme.
  • Nur ein Minimum an Gepäck mitnehmen.
  • Bei Regen wird der Trail matschig und die Rutschgefahr kann Lebensgefahr bedeuten, weil die Klippen sehr steil abfallen. Besondere Vorsicht vor allem zwischen dem 6. und 8. Milemarker. Wetterbericht vorher checken und Infos im “Division of State Parks” in Lihue einholen.
  • Auto mit nicht benötigter Kleidung usw. wenn nötig am Haena State Park parken und nicht am Trailanfang. Haena State Park ist nachts belebt!

Über den Wolken von Maui

September 20th, 2010

Für uns bisher das Highlight Nr. 1 von Maui war der Haleakala Nationalpark mit dem Vulkan Puu Ulaula auf 10.023 Fuß (über 3000 Meter hoch). Hier erwarteten uns gleich zwei Superlative:

1) Man fährt innerhalb von 57 Meilen (80 Kilometer) von Meereshöhe auf über 3.000 Meter. Das geht sonst nirgends auf der Welt so schnell wie hier. Ich habe die Kurven vom Fuße des Vulkans bis ganz hoch nicht gezählt, aber unsere Alpenpässe sind ein Klacks gegen diesen Highway.

2) Der größte Vulkankrater der Welt mit 12 Kilometer Durchmesser und einer Tiefe von 1000 Meter ist der Mittelpunkt des Nationalparks.

Von unten her sieht man den Vulkan nur in Wolken eingehüllt. Fährt man dann durch diese Wolken hindurch, fängt es an zu regnen.

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Irgendwann sieht man die Sonne und denkt sich, wow, ist das hoch. Denn: Die Wolken sind auf einmal unter einem. Und dann eröffnen sich die weiten Blicke über den Vulkankrater bis hin zur Nachbarinsel Big Island.

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Wie gebannt starren wir auf die Wolken:

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Sieht ein bisschen wie aus dem Flieger, war aber echt auf dem Vulkan.

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Der dann folgenden Sonnenuntergang war der Knaller und sehr beeindruckend. Selten haben wir so eine emotionale Verbundenheit zu einem Sonnenuntergang empfunden.

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In “Science City” beobachten die Forscher der Universität Honululu nicht die Sterne, sondern die Sonne.

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Bevor wir auf den Gipfel fuhren hatten wir in 2.000 m unser Zelt auf dem “Hosmer Grove Campground” aufgeschlagen. Denn die Sonnenaufgänge sollten es auch in sich haben und der 12 km breite Vulkankrater in allen Farben funkeln. Doch leider wurde nichts daraus. Nachts um 3 plätscherte es nur so auf unser Zelt herab. Um sechs Uhr klingelte der Wecker und wir fuhren die 30 Minuten hoch. Doch auch oben war alles in dicke Suppe gehüllt und es regnete… Der Regen sollte uns dann auch die nächste Tage begleiten.

Fotos und Videos bei den Gnomads

September 20th, 2010

Nach 2 Wochen auf Hawaii habe ich mir eine kleine Digitalkamera Casio ZX 80 gekauft. Einerseits war meine große Weltreisekamera Canon EOS 450d zu schwer, um sie immer mit zu nehmen, andererseits vermisste ich die Möglichkeit kleine Videos zu machen.

1) Neue Videos

Nun habe ich einige Videos aus Hawaii bei Youtube hochgeladen. Vor allem sind es Panorama Videos von Wandernwegen wie dem Napali Coast Trail. Die privaten Videos bleiben eher der Familie vorbehalten ;-)

Alle Videos findet ihr hier, ich werde verschiedene Playlists in Youtube einrichten, die geordnet nach den Destinationen werden.

2) Neue Fotos

Dann habe ich die ersten Fotos von Hawaii und San Francisco hochgeladen. Hier sind nur Gnomads zu sehen, andere Fotos folgen noch.

Schon jetzt viel Spaß bem Ansehen!

Hier ein paar Videos:

1) Hula Mädels

YouTube Direkt

 

2) Flug mit Pacific Wings von Big Island nach Maui

YouTube Direkt

 

3) Aussicht auf die Napali Coast

YouTube Direkt

Frühstück bei den Walen

September 20th, 2010

Die Campsites auf den Inseln von Hawaii liegen meist direkt am Strand an sehr schönen Plätzen. Doch einige Male hat es uns schon zum Frühstück gepackt und wir sind weitergezogen. So auch letztens als wir von dem kleinen Städtchen Lahaina im Westen von Maui Richtung Osten gefahren sind. Der Highway führt direkt an der Küste entlang und bietet tolle Augenblicke:

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Von Januar bis März sind ca. 2/3 der Wale, die den Nordpazifik bevölkern (ca. 10000 Tiere), in den Gewässern der Hawaiian Islands zu finden, um hier in den flachen Küsterngewässern ihren Nachsuchs zu gebären.

Bei einem selbstgebrühtem Kaffee, getoastetem Brot und frischem Orangensaft lässt es sich schon morgens ganz gut auf Waljagd gehen. Nun ist auch das kleine Glas von Mamas preisgekrönter Himbeermarmelade aufgegessen. Bleibt uns noch das Nutella ;-)

“Whalewatching” ist angesagt:

entweder vom Scenic Point oder vom Boot aus.

Frühstück bei den Walen

Zuerst sieht man in der Ferne eine Wasserfontäne.

Wasserfontäne

Wenn man Glück hat, zeigt uns der Buckelwal seinen riesigen Rücken mit der kleinen Rückenflosse,

Wale auf Hawaii

seine Schwanzflosse, und manchmal springt er sogar in die Höhe und lässt sich, wie es aus der Ferne ausschaut, rücklings ins Wasser pflatschen.

Wale auf Hawaii

Mutter und Kind schwimmen miteinander an der Küste entlang. Die Bewegungen wirken bedacht, geschmeidig und gar zärtlich.

Wale auf Hawaii

Wale auf Hawaii

Wale auf Hawaii

Wale auf Hawaii

Auf der höchsten Düne der Welt

September 20th, 2010

Das weltbekannte “Sossusvlei” bedeutet Dünen, Sand, Hitze und natürlich Wüste. Man könnte meinen, man fährt lediglich die 60 km vom Eingang des Namib-Naukluft Parks bis nach Sossusvlei, genießt die Wüstenatmosphäre und fährt wieder. Viele fahren gleich zur Öffnung des Tores zur Düne 45, einer ca. 90 Meter hohen Düne – eigentlich die “klassische Düne” – laufen hoch und wieder runter, frühstücken und sind wieder weg.

Wer die Dünen noch intensiver erleben will, der kraxelt auf die höchste Düne der Welt – den “Big Daddy”. Ist man einmal oben, weiß man, warum sie auch “Crazy Dune” heißt: Mehr als 45 % Steigung im losen Sand gehts hinauf. Einen Schritt vor, einen halben zurück. Wer nach 8 Uhr startet, der schwitzt, aber so richtig.

Um 7 Uhr sind wir also bereit und sehen die riesige ca. 400 Meter hohe Düne vor uns. Wie hoch sie tatsächlich ist, weiß man nicht, ist eine Wanderdüne. Also wirklich hoch? Schnell finden wir zwei Passauer Weggefährte (Grüße an den Inn, die Ruderer und in den Minihof) und machen uns auf den steilen Weg. Nach einer Stunde sind wir oben. Es hat sich gelohnt! Eine atemberaubende Sicht auf das Wüstenmmeer zeigt sich uns.

Foto: Einen Tag vorher noch aus der Ferne.

Höchste Düne der Welt

Foto: Da gehts hoch!

Höchste Düne der Welt

Höchste Düne der Welt

Uff, immer noch nicht oben!

Höchste Düne der Welt

Höchste Düne der Welt

Jetzt aber!

Wüste bei Sossusvlei

Oben der Weißberg, unten “Dead Vlei”, die sich alle paar Jahre mit Wasser füllt.

Dead Vlei

Nun heißt es wieder runter, denn es wird schnell heiß! Einfach hüpfen!

Big Daddy Düne

Big Daddy Düne

Big Daddy Düne

Unten angekommen läuft man noch zwei Kilometer durch das Deadvlei, vorbei an toten Bäumen. Nun ist es halb 10 und ca. 30 Grad heiß. Wir sind froh, wieder unten zu sein und blicken auf ein lustiges Abenteuer zurück! Wer kann schon erzählen, daß er auf der höchsten Düne der Welt war…

Dead Vlei

Dead Vlei

Und? War es anstrengend? Eigentlich nicht! ;-)

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Rundflug über Sossusvlei

September 20th, 2010

Zugegeben, die Dünen hier in Namibia faszinieren uns so sehr, dass wir uns gar nicht sattsehen können. Nachdem wir Weihnachten in Sossusvlei verbracht hatten und unter anderem auf die höchste Düne der Welt hochgekraxelt sind, haben wir uns nun ein weiteres Highlight gegönnt: Einen Rundflug im Flugzeug über die Dünen von Sossusvlei .

Rundflug über Sossusvlei

Und wir wurden wahrlich nicht enttäuscht von unserem österreichischen Piloten Fritz (in Lederhosen!), der uns die Reiseroute im “Bush-Bird”-Flieger während der über 600 Kilometer von Swakupmund genauestens erklärte: “Wir werden Swakupmund inlands verlassen und den Kuiseb River anfliegen und anschließend den Kuiseb Canyon überfliegen. Danach werden wir verschiedene Dünenarten sehen, bevor wir den Tsondab River überqueren. Die große Düne 45 und “Big Daddy” sowie Deadvlei und Sossusvlei werden wir natürlich sehen. Anschließend geht es über die Diamantencamps an die Küste, wo wir die zwei Schiffswracks (von 1909 und 1976) sehen werden.”

Und das alles in nur 2 Stunden? Los gehts also! Unsere beiden Gnomads waren genauso aufgeregt wie wir beide. Was wird uns nun erwarten?

Rundflug über Sossusvlei

Schon nach kurzer Flugzeit waren wir überwältigt von den Aussichten auf die Dünen, ausgetrocknete Flussbette, Steinwüsten, verschiedene Formen von Dünen: linear, sternförmig oder gar versteinert. Rot, orange, weiß. Die Sonne spielt mit den Dünen, der Schatten zeichnet sich ab. Wind weht über die Dünenkämme. Wir erkennen sogar Zebras und Oryxantilopen. Bei 300 km/h Fluggeschwindigkeit sind die allerdings schnell vorbeigezogen, Fritz hat da schon ein geschulteres Auge. “Da, Antilopen!” quakt es durch das Mikro. Ehe wir sie entdecken, sind sie schon wieder verschwunden.

Foto: Das ausgetrocknete Flussbett des Kuiseb River

Rundflug über Sossusvlei

Foto: Tief geht es über den Kuiseb Canyon

Kuiseb Canyon

Foto: Und schon taucht das Dünenmeer auf. Erste flache, linearförmige Dünen, dann werden sie immer höher.

Rundflug über Sossusvlei

Rundflug über Sossusvlei

Rundflug über Sossusvlei

Foto: Und dann das Highlight – Sossusvlei und die großen, sternförmigen Dünen!

Rundflug über Sossusvlei

Foto: In der Mitte die “Big Daddy”, dahinter “Deadvlei”.

Rundflug über Sossusvlei

Foto: Rechts “Big Daddy”, links “Deadvlei”.

Rundflug über Sossusvlei

Foto: Sossusvlei

Rundflug über Sossusvlei

Foto: Die berühmte Düne 45, bekannt als Postkartenmotiv.

Düne 45

Über “Bush-Bird” – Rundflüge über Namibia

Von Swakupmund aus operiert das lizensierte Luftfahrtunternehmen “Bush Bird” mit zwei kleinen Cessna Flugzeugen. Täglich starten sie mehrmals in Richtung Sossusvlei, Skeleton Coast und ins Damaraland. Das schweizer Unternehmen unterhält in Swakupmund ein kleines Büro, in dem man alles Wissenswerte erfährt und sich für einen Rundflug anmelden kann. Im Internet finden man Sie unter http://www.bush-bird.de . Und eins ist gewiß: Sie halten was sie versprechen.

Fotos unseres Rundflugs über Namibia

Es fällt uns schwer die richtige Auswahl unserer über 500 Fotos zu zeigen – doch seht selbst! Jeder, der einmal hier in Namibia ist, sollte die Chance wahr nehmen, es ist ein echtes Highlight welches man nicht wieder vergisst! Ein paar Videos von unserem Flug sieht ihr bei Youtube bei den Gnomads Videos , aber nicht wundern: Ich habe nicht vor Angst gezittert, sondern es was wirklich so holprig da oben!

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Das WM Stadion von Kapstadt

September 20th, 2010

Nach den WM Stadien in Nelspruit, Durban und Port Elisabeth haben wir nun das neue WM 2010 Greenpoint Stadion in Kapstadt begutachten können. Ich musste es natürlich gleich am ersten Tag anschauen und habe im Laufe der letzten zwei Wochen weitere Fotos von den Hausbergen aus machen können. Gestern gabs dann noch ein echtes Highlight, doch dafür müsst ihr euch schon den ganzen Bericht anschauen!

Das WM Stadion von Kapstadt

Heute steht hier in Kapstadt natürlich die Welt Kopf: Die Gruppenauslosung findet im Konferenz-Zentrum statt, sicherlich werdet ihr alle abends vor dem Fernseher sitzen und mitfiebern, gegen wen denn Deutschland in der Vorrunde spielen wird. Hier wird eine große Fete in der Longstreet mit Großbildleinwänden stattfinden – über 100.000 Besucher werden erwartet. Vorher wird an der Waterfront noch der neue WM 2010 Spielball präsentiert. Dafür wurde auch schon die Werbetrommel gerührt, es wurden riesige Plastikbälle an der Straße zur Waterfront präsentiert. Ganz vorne natürlich der Teamgeist aus 2006!

WM Spielball

Die Longstreet wird zum Fanfest hergerichtet:

FIFA Fanfest

Ach so, das Stadion! Seit unserer Ankunft am 24.11. wird heftig dran gearbeitet, so dass wir den Baufortschritt schön beobachten konnten. Am 14.12. soll das Stadion fertig sein, derzeit wird noch an der Außenfassade gearbeitet, die knapp 68.000 Plastiksitze haben alle schon ihren Weg gefunden.

Am 24.11.2009:

Das WM Stadion von Kapstadt

Das WM Stadion von Kapstadt

Am 27.11.2009 vom Signal Hill aus:

Das WM Stadion von Kapstadt

Das WM Stadion von Kapstadt

Das WM Stadion von Kapstadt

Am 01.12.2009 von der Tafelberg Road aus:

Das WM Stadion von Kapstadt

Und heute habe ich mich dann in einen kleinen Hubschrauber gewagt, um das Stadion auch aus der Luft zu sehen! Das war mal echt cool! Ein grandioses Panorama – spätestens hier kribbelt es doch, oder?

Das WM Stadion von Kapstadt

Das WM Stadion von Kapstadt

Das WM Stadion von Kapstadt

Das WM Stadion von Kapstadt

Ach ja, anscheinend hat das “Ding”, welches ich schön, aber designtechnisch nicht so ausgefallen wie die bisher gesehenen Stadien finde, stolze 280 Mio. EUR gekostet haben. Das kann vielleicht ein FC Bayern München stemmen, aber eine Stadt in Afrika? Anscheinend wurde es schon für einen symbolischen Rand (=0,10 EUR) pro Jahr verpachtet, da sich kein Betreiber für nach der WM fand. Was für eine Verschwendung. Aber bringt nichts darüber zu diskutieren….

Und noch mehr Fotos vom Cape Town Stadion gibts in meinem Südafrika Blog.

Weihnachtsbeleuchtung in Kapstadt

September 20th, 2010

In Kapstadt ist vom bevorstehenden Weihnachtsfest nicht viel zu sehen. Für uns erst recht nicht, bei Temperaturen zwischen 23 und 30 Grad. Unzählige Strände zeigen uns das krasse Gegenteil vom noch kommenden deutschen Schneegestöber.

Aber in der Adderly Street wurde versucht, ein bisschen Weihnachtsatmophäre zu zauberen. Und wie könnte es anders sein, lautet das Motto: “Fußball regiert das Leben!”. Wahrscheinlich wird die Beleuchtung bis zur WM 2010 noch hier hängen… und stetig für ein Verkehrschaos sorgen.

In diesem Sinne: Einen schönen Nikolaustag!

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Allein auf dem Tafelberg

September 20th, 2010

Der Tafelberg gehört natürlich in jede Agenda eines Kapstadtbesuchs. Die “Faulen” fahren für 180 Rand (ca. 17 EUR) mit der Cableway hinauf, die etwas weniger Lauffaulen erklimmen in ca. einer Stunde das 1087 Meter hohe Plateau. Es sind die Hausberge und die Aussicht von diesen, die einen Aufenthalt in Kapstadt so wunderschön machen.

Die Faszination am Tafelberg ist sein “Tischtuch”: Dies ist ein echtes Phänomen, das auftritt, wenn die feuchte Luft vom Meer her auf den Berg trifft. Dann entstehen feuchte Wolken, die ganz knapp über den Berg huschen. Es wird windig und die Sicht auf dem Berg wird immer schlechter.

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Foto: Das Tischtuch des Tafelbergs, gesehen vom Lion’s Head aus.

Wie bei den meisten Tourispots heißt es: Früh aufstehen und mehr Spaß haben! Wir waren also um 7 Uhr morgens am Fuße des Tafelbergs und fertig für den Aufstieg. Der Aufstieg ist kurz und steil und man hofft, dass das Tischtuch noch auf sich warten lässt. Denn die Wolken ändern sich innerhalb von Minuten.

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Foto: Hier gehts hoch!

So auch an diesem Morgen: Wir waren schon oben, als wir das laute Horn hörten, welches verkündet, dass die Cableway nun das letzte Mal runterfährt und dann der Betrieb wegen zuviel Wind eingestellt wird.

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Nun muss man aber wissen, dass die Cableway einen Höhenunterschied von 700 Meter überwindet und wegen ihrer Seeseite mehr Wind abbekommt, als dann tatsächlich oben auf dem Plateau ist. Kurzum: Wir waren alleine oben! Keine Horden von anderen Touristen…

Umso mehr konnten wir die Aussicht genießen. Allein, allein:

Kabelstation Kapstadt

Unter uns der Lion’s Head:

Lionshead von oben

Die City Bowl und links das Stadion.

Kapstadt City Bowl

Kapstadts Hafen und die “Tablebay”:

Kapstadt Hafen

In der Ferne die Hout Bay und noch weiter das Kap der Guten Hoffnung:

Aussicht auf dem Tafelberg

Hier liegen übrigens unzählige Schiffswracks:

Schiffswracks

Nicht ohne Grund sollte man mindestens einmal hier hoch, die Aussicht ist wunderschön. Und ganz alleine macht es noch mehr Spaß!

Familie Zebra hat Nachwuchs bekommen

September 20th, 2010

Der Stammleser kann sich vielleicht noch an unseren Bericht über die Zebras aus der Serengeti und an die Aussage “Zebras love carefully” erinnern. Das “Produkt der Zebraliebe” durften wir nun im Etosha Nationalpark bestaunen, denn bei Familie Zebra gab es Nachwuchs.

Wie alt die jungen Zebras wirklich waren, wissen wir nicht. Aber sie waren noch ganz klein und ihr Fell ganz flauschig. Während die großen Zebras ganz gemächlich und ruhig durch die Steppe ziehen, springen die Jungen ab und zu wild umher. Aber immer ganz nah bei der Mutter.

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Immer schön dicht beieinander bleiben.
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…noch dichter bitte…

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…dann gibts auch Streicheleinheiten…

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So klein und schon so cool!

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Den Friseur will ich auch!

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Lauftraining!

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Essen fassen!

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Erst Milch…

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…dann Trockenfutter.

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